Beiträge beschlagwortet mit “leben”

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Anziehungskräfte

Haufenbildung

Ich war schon immer ein Freund von Haufen. Nein, nicht die meines Hundes, sondern Häufen gleicher Materien. Der Dreckwäschehaufen, beispielsweise. Da weiß man, was drin ist. Ein Haufen Cds. Ein Haufen Bücher. Mit Haushalt und Kind ändern sich die Materien. Spielzeughäufen (nicht nur einer), noch mehr Dreckwäschehäufen, Stapel unerledigter Papiere, steigende Tupperdosentürme, gehäufte Anzahl Fettfinger auf Glasoberflächen. Die Wohnung ist zunehmend ein Tretminenfeld. Langsam denke ich über eine Umstrukturierung nach, denn zu viele Häufen lassen sich zunehmend schlecht verstecken, was bei unangekündigtem Besuch schon mal zu Problemen führen kann. Gibt es eine Haufenalternative? Ich glaube nicht. Immerhin kommt ja auf den Häufen zusammen, was zusammen gehört. Also dann. Willkommen bei uns. Familie Maulwurf.

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Der Beitrag wurde am 15.08.2010 unter dem Titel “Anziehungskräfte” veröffentlicht. Kommentar abgeben.

 

All I ever wanted!

Hachjaaa!

Wo wir schon mal bei den Gewinnmöglichkeiten sind... es gibt doch tatsächlich die Chance, eine Schuhflatrate zu gewinnen. Da muss Frau mitmachen, auch wenn die Chancen...egal. Schluss mit Wahrscheinlichkeiten. Die Füße brauchen neues Futter! Ich will unbedingt und gerne und auf jeden Fall diesen hier haben. Warum? Weil...Moment mal, seit wann braucht Frau denn einen Grund zum Schuhe kaufen? Ich BRAUCHE diese Schuhe eben. Für Herbst und so. Mit Rock. Und Hose. Zu Mänteln. Weil ich gerne Leder schnuffel. Weil...Schuhe!

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Der Beitrag wurde am 04.08.2010 unter dem Titel “All I ever wanted! ” veröffentlicht. Kommentar abgeben.

 

Natürlich, natürlich!

Huch, was gewonnen!

Na, würdet ihr euch über sowas freuen?

Aus Kacke!

Ich mich schon! Aber der Reihe nach. Ich habe hier geschwärmt. Jederzeit würde ich es wieder tun. Plötzlich aber gabs dafür auch eine Belohnung - GEWONNEN!!! Ein wirklich wunderschönes Büchlein, das mich in die geheime Welt des jooloomooloo einweiht.

Buch gewonnen!

Hachja. Rundum glücklich bin ich. Danke kleinformat!

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Der Beitrag wurde am 04.08.2010 unter dem Titel “Natürlich, natürlich!” veröffentlicht. Kommentar abgeben.

 

Phänomene

Eins gehört zum Anderen.

Das das Nutellabrot immer auf die bestrichene Seite fällt - okay. Damit kann ich leben. Das ist eins der Phänomene, die leicht mit einem feuchten Lappen wieder gerade zu biegen sind. Aber die verheerenden Auswirkungen des Wörtchens URLAUB... dagegen hilft nichtmal Scheuermilch. Es ist unglaublich, wie schnell aus den überheißen Sonnentagen bei der Erwähnung von Urlaub Dauerregentage werden. Was bei srategchens noch hinzu kommt, ist, dass das Wörtchen Urlaub hier der Lockruf für Vieren und Bakterien zu sein scheint. Den größten Teil der paar freien Tage wollten wir sowieso daheim bleiben und die Gegend näher erkunden. Ein verlängertes Wochenende allerdings ging es weg. Das war das Stichwort für die Sommergrippe - auf sie! Und während dann doch noch die Sonne durch die Wolken schielte, lag meinereiner auf dem Krankenlager. Dicke Nase, Dauerhusten, Wattekopf. Okay, man kann noch froh sein, dass der Allerbeste da ist und den Sohnemann bespaßen kann. Das wäre allein tatsächlich problematischer. Aber so ein paar Familientage, das ist doch wirklich nicht zu viel oder? Aber ich bin ja nicht so, ein Urlaubsfoto hab ich euch trotzdem mitgebracht. Aufgenommen mit zitternder Hand, zwischen dem nächsten Nase putzen und vor einem großen Röchelhustenanfall.

Getreide

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Der Beitrag wurde am 03.08.2010 unter dem Titel “Phänomene” veröffentlicht. Kommentar abgeben.

 

Allererster!

Elternsein bedeutet auch...

Sohnemanns allererste Kindergeburtstagseinladung flatterte vor einiger Zeit in die Wickeltasche. Noch so eine neue Sache am Elternsein. Ein Haufen Kinder, Krümel, Luftballons, geplünderte Spielekisten und jede Menge Leckerkuchen. Den Leckerkuchen braucht man auch - Nervennahrung. Trotz einiger anderer Erfahrungen im Vorfeld machten wir uns heute also auf den Weg und wurden überrascht von einer entspannten Feier. Mit Leckerkuchen. Der erste Geburtstag ist ja schon so eine Sache - und die Geschenke auch. Das 40ste Spielzeug will man genauso wenig schenken wie ein Kleidungsstück, was einem selber sagenhaft gut, dem Gegenüber aber so gar nicht gefällt. Nach einigem grübeln hab ich dann ein Kuschelpaket geschnürt, mit einem schönen Schmöcker und einer Kuscheldecke, ganz fürs Madamchen allein:

Decke

Das Kuschelpaket ist für Schlechtwettertage, KuschelSchmusestunden und GuteNächte bestens geeignet. Eine Erinnerung an den ersten Geburtstag, die länger Bestand hat. Ich weiß, es werden noch viele Kindergeburstage folgen - auch solche, bei denen die Nerven gespannt sind wie Flitzebögen. Für heute aber sind selbige geschont. Trotzdem: Füße hoch, jetzt!

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Der Beitrag wurde am 27.07.2010 unter dem Titel “Allererster!” veröffentlicht. Kommentar abgeben.

 

Resümee

Licht am Ende des Tunnels

Tage, an denen jeder Gegenstand in deiner Hand scheppernd zu Boden fällt. Tage, an denen dein großer Zeh jede Ecke und Kante streift. Tage, an denen du auf deiner "To-do"-Liste nicht ein Punkt durchgestrichen werden kann. Tage, an denen dein allerliebstes Kind keinen anderen Platz als deinen Arm kennt und du statt bei seinem Mittagsschlaf, (der einzigen Zeit, in der du zu etwas kommen könntest), endlich vorwärtszukommen...einfach mit einschläfst. Tage, an denen dir der Euro für den Einkaufswagen fehlt, die Schlange am Flaschenrückgabeautomat gefühlte 3 Kilometer lang ist und du exakt zur gleichen Zeit wie die halbe Stadt im Einkaufszentrum bist. Tage..........................(hier beliebig fortsetzen)..................................... Tage, an denen nur noch ein Cocktail aus Schokolade, Eis und Gummibärchen hilft.

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Der Beitrag wurde am 16.07.2010 unter dem Titel “Resümee” veröffentlicht. Kommentar abgeben.

 

Kleine Schwierigkeiten...

... des Alltags!

Schwierigkeit 1: Zu allererst eine kleine Revision des hier beschriebenen. Sohnemann bekommt einen Zahn links unten. Also das "Frauen-rechts", sozusagen. Wieso ich das tatsächlich häufig verwechsle wird ein nie geklärtes Phänomen bleiben. Schwierigkeit 2: Der fehlende grüne Daumen findet ein neues Balkon-Blümchen-Opfer. Diesmal wohl zu viel gegossen - ich habs doch bei der Hitze wirklich nur gut gemeint! Ganz nach meinem Geschmack ist da die Schwarzäugige Susanne, die am Ende des heißen Tages die Blätterchen schlaff hängen lässt, nach einer Wasserdusche allerdings schnell wieder aussieht wie neu geboren. Ein Stehaufmännchen. Schwierigkeit 3: In einem "Männerstoff-Haushalt" etwas schönes für kleine Mädchen finden, die unbedingt und nur und ausschließlich ROSA mögen. Für eine kleine Stiftemappe hab ich alles ansatzweise rosafarbenes zusammengekratzt. Ich kann nur auf Gnade hoffen.

Stiftemappe

Schwierigkeit 4: Das Bloggen trotz Kommentarlosigkeit eben nicht gleich wieder doof finden, sondern ganz tapfer weiterschreiben. Immerhin zeigt die Statistik, das gelesen wird. Immerhin. Aber kennt ihr das? So ein bisschen Feedback ist schon was schönes. Kommt noch. Doch. Bestimmt. HILFE! Erstmal schiebe ich alles auf das ominöse Sommerloch.

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Der Beitrag wurde am 14.07.2010 unter dem Titel “Kleine Schwierigkeiten...” veröffentlicht. Kommentar abgeben.

 

Abrisse

Kleckereintrag

  • Heiß draussen und wie erwartet startet der "Deutsche" in seinen liebsten Sport - meckern. Das wird dann wiederholt, wenn es im Herbst zu nass und im Winter dann zu kalt wird. Ich erinnere nur jetzt schon alle daran, die sich in den letzten Tagen Schnee wünschen.
  • Heute morgen rechts unten weiße Ecke bei Sohnemann entdeckt. Zähne!
  • Tagesumfallquote des Sohnemanns: 3.
  • Babyschwimmen mit anschließendem Brausetrinken macht schöne Stimmung, leider aber nicht unbedingt mehr müde Kinder.
  • Nähergebnisse: 1 (Babyschürze, Bild morgen).
  • Eispackungen: leer.
  • Schreibfaulheit: hoch.
  • Positive Nebeneffekte der Hitze: Hund läuft 1A bei Fuß. Wirkt perfekt erzogen.
  • Negative Nebeneffekte der Hitze: Man sieht wieder viel zu viel Haut, die man nicht sehen möchte.
  • Und SONNst so?

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Der Beitrag wurde am 12.07.2010 unter dem Titel “Abrisse” veröffentlicht. Kommentar abgeben.

 

Gibt was auf die Mütze!

Kopfbedeckungen

Puh, es ist wirklich heiß in den letzten Tagen! Natürlich habe ich mich schon ordentlich verbrannt und besonders mein Nacken schillert in einem kräftigen Rot. Damit sowas höchtens mir, keinesfalls aber dem Sohnemann passiert, gabs ein Bandana für den Herren:

Bandana

Leider sieht man auf dem Foto nicht alles, da ich "unbedingt noch schnell" gestern Abend beim grillen ein Foto davon machen wollte... Von vorn fotografieren ging nicht, da Sohnemanns Gesicht über und über mit Brötchenresten und Apfelstücken dekoriert war und damit er mich später nicht zur Rede stellt, warum ich "damals" solche Bilder von ihm ins Netz stelle - tja, man muss ja alles bedenken.

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Der Beitrag wurde am 10.07.2010 unter dem Titel “Gibt was auf die Mütze!” veröffentlicht. Kommentar abgeben.

 

Die Guten ins Schränkchen, die Schlechten...

2 Mal Stoff

Ja, was macht man mit denn Schlechten? Dabei ist es ja nicht wirklich schlecht, aber der Reihe nach. Vor einiger Zeit habe ich mir eine Bluse gekauft, weil ich sie so schön bunt fand. Im Laden gefiel sie mir, dann landete sie im Schrank und wurde seitdem nicht mehr über den Leib gestülpt. Vorgestern dann wurde der vermeintlich verborgene Schatz dann wieder aus den Schranktiefen hervorgeholt, übergeworfen und - die Mundwinkel gingen nach unten. Plötzlich mochte ich sie nicht mehr. Zu kurz, zu langweilig, zu... untragbar. Also dann näh ich mir ein Kleid draus, schoss es mir durch den Kopf. Gesagt, getan! So schnitt ich, probierte, nähte, verbesserte, warf mir das Kleidchen über und - da gingen sie wieder nach unten, die Mundwinkel. Warum? Es sieht ja süß aus, das Kleidchen und das ist wohl auch das Problem. Denn süß - das passt irgendwie nicht zu mir. Was ich jetzt damit mache? Keine Ahnung...

KurzCord

Auf dem Kleidchen liegt aber noch etwas Gelungenes, eine kurze Hose für Sohnemann aus Babycord, mit einer Popotasche aus dem Blusenstoff, verziert mit Astronautenwebband. Tragbar. Auch süß - aber zu Sohnemann passt das.

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Der Beitrag wurde am 29.06.2010 unter dem Titel “Die Guten ins Schränkchen, die Schlechten...” veröffentlicht. Kommentar abgeben.

 

Verdient/Nichtverdient

Lernen fürs Leben

Die Prüfung am Donnerstag lief schlecht minder gut. Drei Wochen lang jeden Tag (und Nacht!) lernen und dann so die Felle davon schwimmen zu sehen ist nicht das gelbe vom Ei (Randnotiz: Zukünftig Sprichwörter pro Blogbeitrag stark reduzieren). Trotzdem, Entspannung wartet. Mit der Entspannung kommt bestimmt das vergessen. Zumindest so lange, bis das Ergebnis da ist. Balkonien kann sich also jetzt schon mal frisch machen:

Tisch im Freien

Eines meiner ersten Nähexperimente waren neue Kissenbezüge für die ollen Klappstuhlkissen. Sie sind aus gelbem Leinen und ich habe viel buntes Schnickeldi appliziert und drauf genäht. Stolz war ich und wartete auf den richtiges Foto-Moment... und dann war nur noch schlechtes Wetter oder keine Zeit. Heute dann hat es geklappt, aber ich musste feststellen, dass ein Tisch und drei Stühle auf einem Balkönchen nicht besonders leicht zu fotografieren sind. Die Platzdeckchen habe ich noch von der Hochzeit (damals, 2008...) und fand sie immer unnütz. Meine Messihaften Züge verboten mir aber vorzeitiges wegwerfen, weshalb ich sie noch aufstöbern und im Klappstuhl-Kissen-Stil aufhübschen konnte. Jetzt gefallen sie mir sogar. Der Sinn solcher Platzdecken bleibt mir aber ein Rätsel. Nun denn - Füße hoch, Sonne an, FREIzeit!

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Der Beitrag wurde am 26.06.2010 unter dem Titel “Verdient/Nichtverdient” veröffentlicht. Kommentar abgeben.

 

Lektüre!

Achtung, Dauerwerbe-Blogpost

Ein geschickter Schachzug, heute in den Briefkasten zu schauen! In der bunten Blog-Welt entdeckt und sofort bestellt: Kleinformat. Ein unabhängiges Magazin, das Inhalte aus der Blogwelt zum Thema Kinder und Selbermachen in Heftform herausbringt - so steht es im Impressum. Vorne dann: Lässig leben mit Kindern. Das Magazin für krative Eltern. Her damit! Also hieß es heute: Briefkasten auf, Post raus, Freude groß!

Kleinformat

Schon der Umschlag ist wundervoll (ein Stickerbogen) und das geschenkte Geschenkpapier herzallerliebst. So Extrasachen liebe ich ja total. Beim durchblättern merkt man schnell: Das Heftchen ist auch was fürs Auge. Schön kunterbunt, aber nicht zu übertrieben. Schöne Ideen findet man auch genug, eine Anleitung zum Tipi-Nähen beispielsweise. Oder einen Bastelbogen für ein buntes Schiffchen (für die lieben Kinder), der pronto ausgeschnitten und gefaltet wurde. Kurz zusammengefasst: Ich mags!

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Der Beitrag wurde am 19.06.2010 unter dem Titel “Lektüre!” veröffentlicht. Kommentar abgeben.

 

Upgrade

I'm still standing

Ja, erstens kommt es anders... und schneller als man denkt. Mein ausgereifter Plan in der Schwangerschaft, mit Kind und Studium zurecht zu kommen, war recht einfach: "Das Kleene schläft ja viel, krabbeln kommt ja erst später...oooch, da bleibt schon Zeit". Resultat: Knapp daneben. Mein Sohn, der Blitzentwickler. Seit er 3 Monate alt ist, dreht Sohnemann sich fleißig auf den Bauch. Mit zarten 4 1/2 Monaten robbte er in dem ihm eigenen Freischwimmer-Stil durch die Behausung. Krabbeln und klettern folgten auf dem Fuße. Der kleine Mini-Nerd steht total auf Mobiltelefone und versucht ALLES, um da ranzukommen. Wen wundert es jetzt noch, dass das nächste Upgrade nicht auf sich warten lies?

Standing

Sohnemann ist heute genau 7 Monate alt. Letztes Wochenende hat er erkannt, dass hochziehen und stehen an Möbeln und anderen Dingen prima klappt. Seitdem ist er stolzer Besitzer zahlreicher Schrammen - und ich suche vorm Badezimmerspiegel schon heimlich nach grauen Haaren.

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Der Beitrag wurde am 17.06.2010 unter dem Titel “Upgrade” veröffentlicht. Kommentar abgeben.

 

Mehr davon!

...denn es ist Sommer...

Eine Nachtschicht später (ich verlege das Nähen jetzt in die Zeit ab 21 Uhr, liebe Nachbarn!) sind noch zwei "Kurze" fertig. Da der Schnitt schnell geht, ist es auch nicht wirklich eine lange Nachtschicht geworden.

KurzeHosen 2

Fotografiert hab ich sie auf unserem Balkon, der jetzt mit diesen kunterbunten Puzzlematten ausgelegt ist. Sohnemann solls bequem haben. So ist das wohl - kaum gibt man ihnen ein eigenes Zimmer, nehmen sie die ganze Wohnung ein. Nie hätte ich gedacht, dass mir sowas mal ins Haus kommt (die Puzzlematten, nicht der Sohnemann), denn auf ganz superbunt stehe ich eigentlich nicht. Tatsächlich sind die Matten aber sehr angenehm für die Füße und viel kuscheliger, als die ollen Fließen, mit denen unser Balkonboden sonst ausgestattet ist. Gute Laune machen sie auch. Und irgendwie gemütlich...

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Der Beitrag wurde am 11.06.2010 unter dem Titel “Mehr davon!” veröffentlicht. Kommentar abgeben.

 

Familienmanagement

Zwischen Genie und Wahnsinn

Noch 3 Wochen, dann schreibe ich meine erste Abschlussprüfung. Zwar "nur" in meinem Nebenfach, aber immerhin. Thema: Entgrenzung von Arbeit. Tatsächlich bin ich ganz glücklich mit diesem Themengebiet. Im groben geht es darum, wie die Grenzen (besonders die zwischen Leben und Arbeit) immer mehr verschwimmen. Flexibilität - ja, die wird immer gebraucht. Zeitlich, räumlich, emotional. Jeder Selbständige kennt das. Wo fängt Arbeit an, wann hört sie auf? Mal eben schnell noch beim Abendessen einen Kunden anrufen, Schreibkram mit nach Hause nehmen...und was war nochmal Wochenende? Studenten kennen dieses Phänomen ebenso. Irgendein Professor ermahnt doch immer pflichtbewusst: Jedes Seminar muss gründlich Vor- und Nachgearbeitet werden! Schon sind sie Zuhause, die dicken Bücherstapel. Keine konkrete Trennung von Arbeit und Leben. Besonders für Mütter oft ein organisatorischer Spagat. Aber wir wissen ja nicht erst seit der "Vorwerk"-Werbung: Mütter führen sowieso ein kleines Familienunternehmen. Erfolgreich. So sitze ich hier, inmitten meiner Bücher und Notizen, lerne Dinge über die Entgrenzung von Arbeit und die Vermischung von Arbeit und Leben, während mein kleiner Sohnemann 3 Meter weiter friedlich Dinge ankaut und ich mal eben in einer Lernpause einmal mit dem Staubsauger durchs Wohnzimmer flitze. Das nenne ich dann mal ganz eindeutig: Learning by Doing.

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Der Beitrag wurde am 02.06.2010 unter dem Titel “Familienmanagement” veröffentlicht. Kommentar abgeben.

 

SONNtag?

Da hilft nur Budenzauber

Regentag am Sonntag. Geplante Outdoor-Ausflüge mussten einer netten Kuschelrunde weichen. Zum Glück gibt es so nette Dinger, die Kalorien, die einem auch solche Tage versüßen. Über das Tief haben wir uns also mit Apfelkuchen hinwegtrösten können.

Apfelkuchen

Einen kleinen Spaziergang haben wir dann doch noch hinbekommen, trotz Humpelbein des Allerbesten. Gelernt wurde heute nicht, weil frei und so. Darauf noch ein Stückchen!

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Der Beitrag wurde am 30.05.2010 unter dem Titel “SONNtag?” veröffentlicht. Kommentar abgeben.

 

OFF-line

Tage mit 48 Stunden?

Es gibt zu tun. Viel. Viel zu tun. Vielzuviel. Frau will ja nicht jammern, aber warum kommt immer alles auf einmal? Ist das so ein physikalisches Ding (im Abi abgewählt!), eine Regel, ein Gesetz – der Satz der Haufenbildung, das Erlebnisdreieck, die Alles-auf-einmal-Formel? Das Schlimmste: Keine Zeit zu nähen. Bis zum Kindertag muss aber ein Kuschelelefant her. Sind ja noch...also ein bisschen Zeit hab ich noch. Das Zweitschlimmste: Blogvernachlässigung. Tritt etwa die Befürchtung jetzt schon ein? Liebste Leser (ja, eigentlich sind alle meine BlogleserInnen die weltbesten Menschen!), nicht flüchten! Ich gebe mir Mühe. Viel.

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Der Beitrag wurde am 26.05.2010 unter dem Titel “OFF-line” veröffentlicht. Kommentar abgeben.

 

Pimp my Pello

Bin ich jetzt ein Ikea-Hacker?

Im großen bunten Möbelhaus gibt es schöne SCHWINGsessel...die mit Studentenbudget jedoch unerSCHWINGlich sind. Tatsächlich gibt (oder gab) es davon auch eine bezahlbare Variante - Pello. Ist die Bezugauswahl beim teuren Modell enorm, wird einem die Entscheidung bei Pello einfacher gemacht: Es gibt nur einen. Schlichtes weiß. Da ist der Fleckenalarm vorprogrammiert. Nach den ersten Klecksen kam der Bezug dann in die Waschmaschine. Erst nach dem Waschen hab ich dann das "Nicht-waschen"-Schild gelesen. Passiert. Von nun an sah Pello eben wie eine Presswurst aus. Vom Hund als Lieblingsplatz erkoren folgten Wintermatschflecken, Frührjahrsdreck und Sommerschmutz und aus Pello wurde durch diese Strapazen und erneute Waschversuche ein Trauerbild. Ab heute darf er aber in neuem Glanz erstrahlen, denn ich habe ihn gepimpt - mit einem fröhlich bunten Stoff, der die strategchen-Bude noch farbenfroher macht.

Pello

Sieht schöner aus als jemals zuvor! Jetzt fühl ich mich wie ein waschechter Ikea-Hacker.

Noch mehr Farbe kam heute durch die ersten Breiversuche des Sohnemanns ins Spiel. Egal ob BLW und Fingerfood oder die klassische Breimethode: Es wird gekleckert bei strategchens.

Brei

Schon bald könnt ihr etwas Farbe von mir abbekommen, denn ich nehme am May - Giveaway Day teil. Also am Montag unbedingt vorbei schauen und kommentieren!

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Der Beitrag wurde am 15.05.2010 unter dem Titel “Pimp my Pello” veröffentlicht. Kommentar abgeben.

 

Himmelfahrtskommando

Tagestrip nach Moritzburg

Feiertage sind gute Tage. Man hat frei und Zeit für Ausflug, Familie oder Liegengebliebenes. Heute haben wir uns für die ersten beiden Sachen entschieden und sind zum Schloss Moritzburg gefahren. Das Schloss stand (renovierungsbedingt) in voller Rüstung und wie immer an solchen freien Tagen entscheiden sich hunderte andere auch für einen Ausflug mit Familie - selbst die Enten.

Enten

Am Schloss Moritzburg fand heute auch ein Mittelalterspektakel statt. Leider war der Bereich eingezäunt und abgeschirmt und man musste "Wegezoll" bezahlen - also gab es heute kein Mittelalter für uns. Hören konnte man das lustige Gedudel aber trotzdem. Es gab aber genug anderes zu sehen, von Kunst bis Hufentier bis hin zu vielen lustige Männer mit seltsamen Hüten (oder andersrum?) und manch kreativem Fortbewegungsmittel zum "Männertag".

Säule Pferd

Kleine Töpferstände sind immer wie ein Magnet für mich und jedesmal denke ich mir: Wenn ich groß bin und mal gaaanz viel Geld habe, dann...hachja. Auch heute blieb es wieder nur beim angucken.

Ton

Kulinarisch war der Tag heute ebenfalls abwechslungsreich: Spargelpizza, Rhabarberkuchen und zünftiges Grillen...alles an einem einzigen Tag.

Bleibt mir heute nur noch übrig, satt, geschafft und glücklich die Füße hoch zu legen und allen, die dabei gewesen sind ganz lieb DANKE zu sagen. Ein schöner freier Feiertag!

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Der Beitrag wurde am 13.05.2010 unter dem Titel “Himmelfahrtskommando” veröffentlicht. Kommentar abgeben.

 

Trostpreis.

Trostpreis?

Hier hab ich meinem Glück ja schon Ausdruck verliehen. Heute morgen (als perfekter Start in den Samstag) fand ich dann ein Briefchen im Postkasten, der meinen "Trostpreis" im Bauch hatte. Ich kann nur sagen: Wenn so Trostpreise aussehen, brauch ich keinen Hauptgewinn!

GewinnSUSAlabim

Die zuckerpüppige Matrioshkabrosche hat eine Blümchenbrosche als Begleiter bekommen. Zusätzlich gab es noch Cowboys, Wikinger und Raketen - auf Webbändern, von denen ich noch MEHR haben will! Danke liebe SUSA für dieses liebevolle Paketchen!

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Der Beitrag wurde am 08.05.2010 unter dem Titel “Trostpreis. ” veröffentlicht. Kommentar abgeben.

 

Aufkleber satt

Große Klappe - große Folgen

Schon vor einer Weile hab ich mal wieder schneller geschrieben als nachgedacht. Was dabei rauskam?

Aufkleber

Lest mehr über meine Aufkleberwette mit Print24!

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Der Beitrag wurde am 06.05.2010 unter dem Titel “Aufkleber satt” veröffentlicht. Kommentar abgeben.

 

Sahnehäubchen

Wie ein Blog den Tag versüßen kann

Ha! Ich bin ja, zugegebenermaßen, ein Gerne-an-Gewinnspielen-Teilnehmer. Zeitgleich bin ich aber auch ein Nie-bei-Gewinnspielen-bei-denen-ich-mitgemacht-hab-Gewinner. Zumindest selten. Vor ein paar Tagen habe ich dann mal wieder bei einer Blog-Verlosung mitgemacht - das ist eine wirklich nette Idee. Und was darf ich heute lesen? GEWONNEN! Ein Trostpreis zwar, aber hey! Ich darf mich über eine zuckerpüppige Matrioshkabrosche freuen. Susa und der Gewinnlos-König - ihr habt mir den Abend versüßt!

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Der Beitrag wurde am 04.05.2010 unter dem Titel “Sahnehäubchen” veröffentlicht. Kommentar abgeben.

 

Pfannkuchen/Eierkuchen/Yummi!

Kleine Sünde am Sonntag

Schon seit einiger Zeit höre ich vom Allerbesten öfter mal: "Wann gibt es denn mal wieder Eierkuchen?" - und ich vertröstete ihn immer auf ein unbestimmtes "bald". Warum? Weil ich finde, dass dann alles, wirklich ALLES nach den Dingern riecht. Am schlimmsten ich, nachdem ich sie gebruzelt habe. Haare. Klamotten. Alles! Aus wirklich guten Gründen (Ausschlafen!) verlagerte sich unser Sonntagsfrühstück heute weit in Richtung Mittagszeit und so fiel ein "richtiges" Mittagsessen aus. Trübes Wetter und aufkeimender Hunger erinnerten den Allerbesten an mein lang hinausgezögertes Versprechen. Da denkt man, das gegrillte Steak vom Vorabend nebst kühlem Bierchen hat den Mann glücklich gemacht - aber PustePfannenkuchen!

Dann ran an die Töpfe. Ergebnis:

Pancakes

...und einen glücklichen Allerbesten, der dem Sohnemann die Köstlichkeit mit den Worten "Die werden dir bestimmt auch bald supergut schmecken, dann macht die Mami die öfter!" unter die Nase hielt. Bewahre! Ich geh jetzt duschen.

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Der Beitrag wurde am 02.05.2010 unter dem Titel “Pfannkuchen/Eierkuchen/Yummi!” veröffentlicht. Kommentar abgeben.

 

Fisch am Freitag (4)

Urlaub am Meer - Fisch muss her

Frau Rieger fragt auch diesen Freitag nach Fisch...sozusagen. Mein Fisch ist aus Dänemark, wo ich und der Allerbeste Hochzeitsurlaub gemacht haben. Ganz romantisch zu dritt - Hund muss mit. Ein Glück, sonst hätte ich jetzt nicht diesen tollen Freitagsfisch, denn gefunden wurde der von meinem Hund, der sich liebend gern in allem herumwälzt was stinkt. Der Fisch war aber so frisch, dass er um dieses Spektakel herumgekommen ist.

Fisch 1 Fisch 2

Happy Fishday!

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Der Beitrag wurde am 30.04.2010 unter dem Titel “Fisch am Freitag (4)” veröffentlicht. Kommentar abgeben.

 

Rollmops...

...oder wie ein Fisch auf dem Trockenen?

Sohnemann rollt. Kullert. Dreht sich. Robbt. Zieht sich vorwärts. Was ich damit sagen will: Es wird immer turbulenter bei strategchens. Wahnsinn, wie schnell die kleinen Menschlein das alles lernen, da kommt man ja fast nicht mit.

Stolz wie Bolle ist da die Mama - aber auch ziemlich oft einem Herzinfarkt nahe, bei der ganzen Rolldrehkullerei.

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Der Beitrag wurde am 27.04.2010 unter dem Titel “Rollmops...” veröffentlicht. Kommentar abgeben.

 

Baumarktkampf und Blumenerde

Frühlingserwachen auf Balkonien

Gestern mussten die letzten Anzeichen des Winters im Hause strategchen weichen und somit wurden Dreck und Tristesse vom Balkon gekehrt. Zur Aufhübschung brauchte es aber noch diverse Kleinigkeiten, so dass ich die Gartenabteilung der Männerdomäne Baumarkt aufsuchen wollte. Wie abenteuerlich ein Baumarktausflug an einem Sonnensamstag tatsächlich werden kann, wurde mir vom Weltbesten zwar nahe gelegt, jedoch wurde der mit kläglicher Miene vorgetragene Einwand von mir galant überhört. Manchmal haben sie eben doch Recht, die Männer. Schubsen, drängeln und schieben brachte am Ende aber den gewünschten Erfolg: Blümchen - und zwar Gänseblümchen in blau. Oder blass-lila, meiner Farbwahrnehmung nach.

Balkonien

Die Stuhlkissen der Balkonstühle haben die Überwinterung weniger gut verkraftet. Das kommt meinen momentanen Nähambitionen sehr entgegen. Ich lese ja schon immer neidvoll den ein oder anderen Näh-Blog.

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Der Beitrag wurde am 25.04.2010 unter dem Titel “Baumarktkampf und Blumenerde” veröffentlicht. Kommentar abgeben.

 

Ich habe mich getrennt

Wenn plötzlich ein entscheidendes Stück fehlt

Ich habe Schluss gemacht. Es ging einfach nicht mehr. Viele Jahre lief es gut, keine Frage. Besonders am Anfang war es wundervoll. Ich erinnere mich noch genau an unser erstes Treffen. Ich war ahnungs- und ziellos und schlenderte umher. Da ich sonst nichts vorhatte ging ich in einen Laden und da...hing es! Mein T-Shirt, das in den nächsten Jahren mein Lieblingskleidungsstück werden sollte. Schokoladenbraun mit weißen Pünktchen, puffige Ärmel und vorne zwei Bänder, die ich immer zu einer Schleife gebunden habe. Es hat zu allem gepasst, war zu festlichen Anlässen genau so passabel wie in einer Partynacht. Aber die Jahre haben Spuren und vor allem Löcher hinterlassen. Der Jersey wurde leierig, der Gummi der Puffärmel kam zum Vorschein und aus Schokobraun wurde allmählich ein misslungener Milchkaffee. Ich habe es mir nicht leicht gemacht. Bis zum Schluss habe ich es noch getragen, wenn auch unter einem Pullover (für alle sichtbar war völlig inakzeptabel). Vielleicht geht es ja noch als Arbeit-Shirt wollte ich mir einreden. Aber davon habe ich schon zu viele. Am Ende hätte ich es ja doch wieder angezogen. Also ein abruptes Ende. Fragen Sie nicht wie – aber es ist weg und ich bin wieder allein, allein. Zeit, shoppen zu gehen, denn: Neue Liebe, neues Glück, neues Lieblingsshirt!

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Der Beitrag wurde am 23.04.2010 unter dem Titel “Ich habe mich getrennt” veröffentlicht. Kommentar abgeben.