Januar
2011

Folklore-Loop

Geschenke, Geschenke

Das Wenige, was ich gerade an Nähwerken produziere, sind Geschenke. Meine Liebsten haben nämlich das Pech das unglaubliche Glück, von mir benäht zu werden. Die strategsche Mutter besitzt nun also einen Loop nach dieser Anleitung. FolkloreLoop Ich habe weißen Fleece mit dunkelblauem Stoff kombiniert und dann einfach wild folklorige Bänder, Borten, Bommeln und Spitzen aufgenäht. Und ein paar Knöpfe, selbstredend. Ich glaub, so einen brauch ich auch...

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Der Beitrag wurde am 23.01.2011 unter dem Titel “Folklore-Loop” veröffentlicht. Kommentar abgeben.

 

Sometimes,

Sometimes.

Ruhig hier, weil es schon wieder losgeht und hier grad etwas passiert ist, was meine gute Laune, Nählust und sonst alles lähmt.

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Der Beitrag wurde am 17.01.2011 unter dem Titel “Sometimes, ” veröffentlicht. Kommentar abgeben.

 

Bitte Bio, Baby!

Einzug einer Biokiste.

Geliebäugelt habe ich schon länger. Aber wie oft im Leben braucht man manchmal einen Schubs. Zum Beispiel eine Freundin, die eine Biokiste bestellt und frohlockend davon erzählt. Da musste ich ja quasi nachziehen, oder? Bio-Abo, Hallo. Ganz bewusst gehe ich nun "mit dem Vollsortiment durch die Jahreszeiten" und erhoffe mir allerlei neues und frisches Gemüse. Auch jenes, welches ich bislang im Supermarkt großzügig umfahren habe. Horizont erweitern nennt man das. Biokiste Da geht es schon direkt gut los. Mittig seht ihr ihn, dunkel und rund: Schwarzer Rettich. Noch nie in strategchen-Küchen gewesen. Und auch mit Erhalt heute Nachmittag machte sich direkt etwas Ratlosigkeit bei mir breit. Aber es gibt ja Internet, hab ich gehört. Das verrät mir vielleicht, was man aus kleinen schwarzen Kugeln machen kann. Automatisch fühle ich mich um drei Grad gesünder. Oder 5 Kilo leichter?

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Der Beitrag wurde am 12.01.2011 unter dem Titel “Bitte Bio, Baby!” veröffentlicht. Kommentar abgeben.

 

HeartRockCafe

Kaffee, Nähte, kleine Kinder.

Wie alles anfing: Dieser Rock wurde gesehen, gemocht und auch gewollt.

Wie es weiterging: Twittern, skypen, mailen, beraten...

Was dabei herauskam: TascheRock" AplliRock2 Rock2

Was folgte: Eine wunderbare Rockübergabe in einem schnieken Cafe mit Krabbelecke, zwei sich phänomenalst verstehende Frauen, zwei spielende Zuckerschnecken und ein rundum gelungener Nachmittag. Liebe Neurockträgerin, willkommen in meiner "Nusssammlung". Ich freu mich auf ein nächstes Mal.

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Der Beitrag wurde am 07.01.2011 unter dem Titel “HeartRockCafe” veröffentlicht. Kommentar abgeben.

 

Schwarze Löcher

Phänomene

Jeder Haushalt hat ein schwarzes Loch. In das verschwindet alles, was man sich denken kann: Schlüssel, Geld, natürlich Socken und wichtige Zettel, die man "doch gerade noch dahin gelegt" hat. Kein Haushaltsmitglied weiß, wo das schwarze Loch sich befindet. Bekommt man Kinder, wächst es auf unbestimmte Größe an. Jetzt geht der Ärger erst richtig los, denn nun fehlen wichtige Lieblingsspielsachen, Schnuller und ganz viel Zeit. Hat man Glück, erbarmt sich das schwarze Loch von Zeit zu Zeit und spuckt eine der verschollenen Sachen wieder aus. Dann sieht man das Fundstück und weiß genau: "Da habe ich das doch niemals hingelegt"! Einige Sachen aber behält es ganz für sich. Da hilft nur umziehen, denn im Umzugstrubel vergisst das schwarze Loch manchmal, die Sachen fest an sich zu reißen. Nur dann hat man eine Chance.

Der schöne Schlüssel des alten Schranks, der im strategchenWohnzimmer steht, fehlt schon lange. Ziemlich genau, seit der Sohnemann krabbeln kann. Alle versuche, das schwarze Loch zu finden und ihm den Schlüssel zu entlocken - zum Scheitern verurteilt. Meine letzte Hoffnung ist daher die CSI-Methode. Dazu muss ich den Raum, besser noch die Wohnung, komplett abdunkeln. Der größte Feind der CSI beim Finden von Beweisstücken ist nämlich Licht, ganz offensichtlich. Dann brauche ich eine Taschenlampe. Die muss nicht besonders hell sein, aber aussehen wie ein Schlagstock. Dann bekommt das Gesuchte Angst und zeigt sich lieber gleich selber. Oder ich schalte mal Schwarzlicht an. Ich vermute fast, eine Sabberspur würde mich direkt zum schwarzen Loch führen. Ich bin dann mal weg. Ermitteln.

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Der Beitrag wurde am 03.01.2011 unter dem Titel “Schwarze Löcher” veröffentlicht. Kommentar abgeben.

 

Lange Pause

kurzer Sinn.

Okay, unumwunden gebe ich zu: Um Weihnachtsgrüße, Jahresrückblicke und die Auflistung guter Vorsätze habe ich mich großzügig gedrückt. Ich hoffe, allesamt hatten ein wunderbares Weihnachtsfest und sind ohne kleine Katerchen oder größere dicke Katzen ins neue Jahr gekommen. Warum kein Rückblick? Dieses Jahr könnte ich es ja einfach mal auf Stilldemenz schieben und behaupten, dass ich mir grundsätzlich und überhaupt prinzipiell alles supertoll merken kann. Die pure Wahrheit (und dies ist tatsächlich auch etwas wie ein Vorsatz fürs neue Jahr, immer schön gerade raus die Wahrheit sagen und exakt das, was ich wirklich denke) aber ist: Mein Gedächtnis hat dieses Sieb eingebaut, von dem sprichwörtlich immer die Rede ist. Aus diesem Grund habe ich den Allerbesten geheiratet, der mir präzise bis auf die Uhrzeit sagen kann, was am 12. April vor 5 Jahren war. Ohne ihn bin ich eben nur die Hälfte. Wie also könnte ich einen Rückblick verfassen, wenn ich schon nicht mehr weiß, wann genau ich die Salatgurke im Kühlschrank den nun gekauft habe (war es Montag? Oder doch als ich 2 Wochen vorher bei Aldi war? Der Gammelgrad hilft bei solchen Sachen manchmal weiter...). Warum keine Auflistung guter und schnittig formulierter Vorsätze? Brauch ich sowas nicht? Bin ich etwa PERFKT? Auch hier sei euch die Wahrheit kundgetan. Ich bin kein Stück perfekt. Würde ich auflisten wollen, was ich mir alles vornehmen will - es gäbe vielleicht gar kein Ende. Zu mentalen Krisenzeiten frage ich mich warum um alles in der Welt alle um mich herum alles besser können müssen. Besser malen (ich male gerne, aber eben nicht perfekt!), besser nähen (...und wieso kann ich mir keine neue tolle Maschine leisten?), besser kochen (...wieso sieht das immer so gut aus bei den anderen?) und wie man in der Blogwelt immer feststellen kann: Besser Schreiben (Warum hab ich noch mal Germanistik studiert?). Überragend bin ich vielleicht nirgends. Aber das muss ich nicht sein. Mein guter Vorsatz ist also nur ein einziger: Ich will mich mögen, wie ich bin. Unperfekt. Aber einzigartig. Ein bisschen hoffe ich, dass andere das auch tun. Das mich mögen wie ich bin, meine ich. Und sich selbst. Und überhaupt. Was für ein herrlich unperfektes Blogpostende.

Wohlan, strategchen

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Der Beitrag wurde am 01.01.2011 unter dem Titel “Lange Pause” veröffentlicht. Kommentar abgeben.