August
2010

Sellerie

Klein, grün und doch kein Gemüse

Ich wiederhole mich, wenn ich sage, dass dies ein Nähprojekt ist, das ich schon lange vorhatte. Das ist wohl bei mir immer so. Aber immerhin, früher oder später nehme ich sie in Angriff. Bei der "Selleri"-Weste aus der Ottobre war das lange Warten gar nicht so schlecht, denn das war schon eine härtere Nähnuss, die es zu knacken galt (innen gefüttert und so).

Sellerie

Auch wie immer entspricht das Ergebnis nur bedingt den Vorgaben. Der Reißverschluss wurde wegrationalisiert und durch Knöpfe ersetzt. Als ich die Farbkombi zusammengestellt habe, musste ich an diese orangen Knöpfe denken und sie passen wie der Faden durch die Nadel. Zwei Eingrifftaschen vorne wurden durch eine kleine Tasche ersetzt (aber nur wegen der geplanten Knöpfe, das hätte sonst nicht funktioniert). Nickivelour in grün oben, innen orange gestreifter Jersey, an Kapuze und Armen orange Bündchen. Wie immer bin ich verliebt, denn so Winzigsachen zu nähen macht einfach Spaß!

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Der Beitrag wurde am 29.08.2010 unter dem Titel “Sellerie” veröffentlicht. Kommentar abgeben.

 

Improvisation...

...ist das halbe Leben

Jaja, Improvisation ist das halbe Leben. In meinem Fall auch eine halbe Kapuze. "Antizyklisch nähen" ist wohl das, was ich an diesem Wochenende betrieben habe. Das erste mal habe ich etwas aus Nickistoff genäht. Den hatte ich schon länger hier liegen (wie so vieles) und wollte daraus schon immer einen schönen Kuschelpulli nähen. Eine Vorlage hatte ich noch vom Kindertag hier liegen, als es hier einen Lieblingsschnitt gegen Kommentar für lau gab - in meinem Fall Julius. Ein einfacher Kapuzenpullover. Ab Größe 86 und da ging es schon los...damit ich mein Nähergebnis dem Sohnemann auch noch DIESEN Winter anziehen kann hab ich also erstmal ohne Nahtzugaben zugeschnitten. Vom Stoff hatte ich nur die genau für einen Pulli passende Menge gekauft, weil ich erst mal testen wollte, ob ich überhaupt damit zurecht komme. Ich schneide also brav alle Teile zu - knapp, aber es reicht - AHHH und schwupps hatte ich zwei "rechte" Kapuzenteile und kein linkes. Stoff war alle. Kurze Panik. Dann die Idee: Obwohl ja nicht vorgesehen ist, die Kapuze zu füttern, einfach Jersey zurechtschneiden und so eine gefütterte Kapuze basteln. Sie ist nun also "halbundhalb", außen Nicki und Jersey und innen auch. Ich nenn das jetzt mal künstlerische Freiheit. NickiPulli

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Der Beitrag wurde am 22.08.2010 unter dem Titel “Improvisation...” veröffentlicht. Kommentar abgeben.

 

Fisch am Freitag!

Schwärmereien

In den letzten Tagen habe ich (ein wenig wohl aus nostalgischen Gründen, aber auch weil wir kaum welche hatten) einige schöne Kinderbücher bestellt, die ich auch als Kind hatte. Da kommen Erinnerungen hoch! Wenn man die Bilder anguckt und genau weiß, dass man das gleiche Bild schon vor vielen Jahren gesehen hat. Man kann auch ganz viele Fische entdecken. Für den Freitagsfisch habe ich deshalb mal zwei Schwärme ausgesucht, beide unter dicken Dampfern:

Fischerei

Zuunterst der Fischschwarm aus "Pompom erzählt" den man in der Geschichte vom "Armen Arthur Knödel" entdecken kann. Es gibt in dem Buch noch ganz viele wunderbare Figuren, wie die Radierspinne und den Farbennieser Hatschi-Benno. Das Buch kenne ich noch nicht, habe es aber auf Grund einer Empfehlung (FrauBommel, DANKE!) gekauft und mag es sehr. Der obere Dampfer mit Fischen stammt aus "Lisels große Reise", ebenfalls allerliebst.

Noch mehr Freitagsfisch könnt ihr wie immer hier finden.

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Der Beitrag wurde am 20.08.2010 unter dem Titel “Fisch am Freitag!” veröffentlicht. Kommentar abgeben.

 

Do it again

Pimpen, Nähen, Mittagsschläfchen

Die Mittagschlafphase des Sohnemannes ist beträchtlich geschrumpft - sofern nicht das strategchen oder der Allerbeste unmittelbar daneben liegen und zugucken. Nun ja. Prinzipiell bin ich natürlich für ein Schläfchen zu haben, aber in den Nichtschlafphasen kommt man in den wenigsten Fällen zu etwas produktivem - und zum Nähen schon gar nicht. Wie gut, dass es Wochenenden gibt, in denen der Allerbeste ganz brav den Sohnemann ablenkt, während im Hintergrund die Nähmaschine rattert. So kann ich mal wieder Ergebnisse präsentieren. Angefangen hab ich mit einem kleinen Shirt-Pimp, das wollte ich schon lange mal ausprobieren. Pimpshirt Aus einem mausgrauen Shirt wurde dann mit Verlours und Zackenlitze etwas ganz Eigenes. Und das ganz schnell. Mag ich! Eine Isabella hatte ich auch schon länger vor und auch schon länger alle Teile zugeschnitten. Der Mittagsschlaf des Sohnemannes allerdings...ihr wisst bescheid. Doch nun endlich hab ich sie zusammen genäht - in der City-Variante. Eine MessengerBag muss ich aber unbedingt auch noch haben. TascheJeans Ganz schlicht aus hellem Jeansstoff, innen schöne weiße Punkte auf braunem Popeline und die große Tasche vorne aus braunem Leder. Der Knopf aus Omas Knopfkiste passt dazu perfekt. Das beste: Windeln, Trinkflasche und Sabberlatz kommen so ganz unauffällig unter. So, nun noch ein bisschen den Sohnemann müde spielen, mal sehen wie lang er diesmal...

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Der Beitrag wurde am 16.08.2010 unter dem Titel “Do it again” veröffentlicht. Kommentar abgeben.

 

Anziehungskräfte

Haufenbildung

Ich war schon immer ein Freund von Haufen. Nein, nicht die meines Hundes, sondern Häufen gleicher Materien. Der Dreckwäschehaufen, beispielsweise. Da weiß man, was drin ist. Ein Haufen Cds. Ein Haufen Bücher. Mit Haushalt und Kind ändern sich die Materien. Spielzeughäufen (nicht nur einer), noch mehr Dreckwäschehäufen, Stapel unerledigter Papiere, steigende Tupperdosentürme, gehäufte Anzahl Fettfinger auf Glasoberflächen. Die Wohnung ist zunehmend ein Tretminenfeld. Langsam denke ich über eine Umstrukturierung nach, denn zu viele Häufen lassen sich zunehmend schlecht verstecken, was bei unangekündigtem Besuch schon mal zu Problemen führen kann. Gibt es eine Haufenalternative? Ich glaube nicht. Immerhin kommt ja auf den Häufen zusammen, was zusammen gehört. Also dann. Willkommen bei uns. Familie Maulwurf.

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Der Beitrag wurde am 15.08.2010 unter dem Titel “Anziehungskräfte” veröffentlicht. Kommentar abgeben.

 

Optimale Verwertung

Bis zum letzten Rest

Als ich den Kunterbuntstoff gekauft habe, wollte ich ihn eigentlich nur für meinen bodenlangen Rock nehmen. Aber man kann doch nix verkommen lassen. Außerdem passt er super in die strategchenBude. Und so wurde aus meinem Stillkissen (das nur noch im Weg herum lag) dank dieses schönen FREE-Books ein Sitzkissen: Makeitround Mit orangem Polsterstoff, den ich mal "vorsorglich" gekauft hatte, weil mir die Farbe so gut gefiel. Oben drauf ist eine totale freestyle Stickerei, die sagt: "sit down". Na dann, drauf mit dem Popöchen.

Damit nicht genug noch ein schneller Türstopper: Tuerstopper Zum vermeiden von eingeklemmten Fingern bei Sohnemann, der die Glastür nämlich zum spielen super findet (die ganzen Fettfinger hab ich schön wegretuschiert, aber man kann sich sicher vorstellen, wie eine Glastür aussieht, die zum spielen benutzt wird...). Das beste: Immer noch Reste! Mal sehen, wo ich noch ein Stückchen unterbringen kann.

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Der Beitrag wurde am 09.08.2010 unter dem Titel “Optimale Verwertung” veröffentlicht. Kommentar abgeben.

 

Fisch am Freitag (Nummer...öhm...)

Mal wieder was fischiges

Ich hab ja nun schon ein paar mal ausgesetzt mit dem Freitagsfisch. Heute mach ich mal wieder mit: Tintifisch

Ihr könnt noch ganz viel Fisch haben, wenn ihr hier stöbert. Viel Spaß!

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Der Beitrag wurde am 06.08.2010 unter dem Titel “Fisch am Freitag (Nummer...öhm...)” veröffentlicht. Kommentar abgeben.

 

All I ever wanted!

Hachjaaa!

Wo wir schon mal bei den Gewinnmöglichkeiten sind... es gibt doch tatsächlich die Chance, eine Schuhflatrate zu gewinnen. Da muss Frau mitmachen, auch wenn die Chancen...egal. Schluss mit Wahrscheinlichkeiten. Die Füße brauchen neues Futter! Ich will unbedingt und gerne und auf jeden Fall diesen hier haben. Warum? Weil...Moment mal, seit wann braucht Frau denn einen Grund zum Schuhe kaufen? Ich BRAUCHE diese Schuhe eben. Für Herbst und so. Mit Rock. Und Hose. Zu Mänteln. Weil ich gerne Leder schnuffel. Weil...Schuhe!

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Der Beitrag wurde am 04.08.2010 unter dem Titel “All I ever wanted! ” veröffentlicht. Kommentar abgeben.

 

Natürlich, natürlich!

Huch, was gewonnen!

Na, würdet ihr euch über sowas freuen?

Aus Kacke!

Ich mich schon! Aber der Reihe nach. Ich habe hier geschwärmt. Jederzeit würde ich es wieder tun. Plötzlich aber gabs dafür auch eine Belohnung - GEWONNEN!!! Ein wirklich wunderschönes Büchlein, das mich in die geheime Welt des jooloomooloo einweiht.

Buch gewonnen!

Hachja. Rundum glücklich bin ich. Danke kleinformat!

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Der Beitrag wurde am 04.08.2010 unter dem Titel “Natürlich, natürlich!” veröffentlicht. Kommentar abgeben.

 

Phänomene

Eins gehört zum Anderen.

Das das Nutellabrot immer auf die bestrichene Seite fällt - okay. Damit kann ich leben. Das ist eins der Phänomene, die leicht mit einem feuchten Lappen wieder gerade zu biegen sind. Aber die verheerenden Auswirkungen des Wörtchens URLAUB... dagegen hilft nichtmal Scheuermilch. Es ist unglaublich, wie schnell aus den überheißen Sonnentagen bei der Erwähnung von Urlaub Dauerregentage werden. Was bei srategchens noch hinzu kommt, ist, dass das Wörtchen Urlaub hier der Lockruf für Vieren und Bakterien zu sein scheint. Den größten Teil der paar freien Tage wollten wir sowieso daheim bleiben und die Gegend näher erkunden. Ein verlängertes Wochenende allerdings ging es weg. Das war das Stichwort für die Sommergrippe - auf sie! Und während dann doch noch die Sonne durch die Wolken schielte, lag meinereiner auf dem Krankenlager. Dicke Nase, Dauerhusten, Wattekopf. Okay, man kann noch froh sein, dass der Allerbeste da ist und den Sohnemann bespaßen kann. Das wäre allein tatsächlich problematischer. Aber so ein paar Familientage, das ist doch wirklich nicht zu viel oder? Aber ich bin ja nicht so, ein Urlaubsfoto hab ich euch trotzdem mitgebracht. Aufgenommen mit zitternder Hand, zwischen dem nächsten Nase putzen und vor einem großen Röchelhustenanfall.

Getreide

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Der Beitrag wurde am 03.08.2010 unter dem Titel “Phänomene” veröffentlicht. Kommentar abgeben.